Breaker, Beats und Bach in der Neuen Nationalgalerie VÖ: 12.03.2010
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Berlin, 5. März 2010 Bach hat den Beat: Auf jeden Fall vom 13. April bis 1. Mai, wenn die
vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps bei Red Bull Flying Bach zu Johann
Sebastian Bach tanzen. In der Neuen Nationalgalerie in Berlin übersetzen sie Bachs
Wohltemperiertes Klavier erstmalig ins 21. Jahrhundert und lassen in zwölf Aufführungen
Breakdance auf Klassik treffen. Die künstlerische Leitung der 70-minütigen Vorstellung
übernimmt Dirigent und Regisseur Christoph Hagel, der sich bereits mit Operninszenierungen
an ungewöhnlichen Orten einen Namen gemacht hat. Karten für dieses besondere Crossover-
Projekt sind ab sofort im Vorverkauf unter www.ticketonline.com erhältlich.
Wie es sich für das Schaffen von Johann Sebastian Bach gehört, werden die Berliner Ausnahme- Breakdancer nicht einfach nur zum Wohltemperierten Klavier tanzen. Sie werden das Bachsche Werk interpretieren und mit Hilfe von Christoph Hagel der Gegenwart entsprechend neu visualisieren. Dabei greifen sie auf alle vorstellbaren Stimmungen, Tanzstile und -techniken zurück. B-Boying, HipHop, New Style, Soul Lock oder House, die Stile des Urban Dance verpassen dem Klassiker ein neues Gesicht. Ein Bach-Battle in 70 Minuten.
Christoph Hagel (Klavier) selbst und Sabina Chukurova (Cembalo) begleiten die Tänzer auf der experimentellen Reise. Die Flying Steps werden bei dieser einzigartigen Kooperation von der japanischen Tänzerin Yui Kawaguchi (Contemporary), dem Videokünstler Marco Moo sowie
Ketan und Vivan Bhatti, die einige Bach-Elemente in elektronischer Version zum Auftritt
beisteuern werden, unterstützt.
Wir haben schon immer davon geträumt, eine richtig innovative Produktion auf die Beine zu
stellen. Jetzt haben wir die Chance, unsere Kunst in einem völlig neuen Licht jenseits der Straße zu präsentieren. Unser Ziel ist es, Red Bull Flying Bach weltweit einem möglichst breiten Publikum zu zeigen, sagt Vartan Bassil von den Flying Steps, der für die Choreographie des Stücks verantwortlich zeichnet und gemeinsam mit Christoph Hagel die Idee zum interkulturellen Schlagabtausch hatte. Seit ihrer Gründung im Jahre 1993 hat die Berliner B-Boy Crew bereits vier Mal das schafften bisher nur sie die Weltmeisterschaft im Breakdance gewonnen. Dirigent und Regisseur Christoph Hagel realisierte bereits in der Vergangenheit spektakuläre Crossover-Projekte: Don Giovanni im Berliner E-Werk, Apollo und Hyazinth zur Wiedereröffnung des Berliner Bode-Museums, Die Zauberflöte im U-Bahnhof Bundestag und Cosi Fan Tutte im E-Werk. Meine Projekte, erklärt Hagel, zielen auf die Integration heutiger Lebensgefühle in Werke der Hochkultur. Mit Red Bull Flying Bach wollen wir Breakdance und Klassik neu verbinden und zeigen, dass Bach vitale Musik ist und Hip Hop große Kunst sein kann.
Die erstmals stattfindende Aufführungsreihe umfasst zwölf Termine. Sie ist in die aktuelle
Ausstellung der Neuen Nationalgalerie Rudolf Stingel. LIVE eingebettet und verbindet vom 13. April bis 1. Mai im beeindruckendem Raum der großen Glashalle Teppichinstallation und
Tanzperformance zu einem besonderen Erlebnis. Tickets von 16 Euro (ermäßigt) bis 33 Euro gibt es ab sofort unter www.ticketonline.com.
Mehr info auf:
http://www.redbull.de/redbullflyingbach
http://www.flying-steps.de
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